Kleintiere

Vögel
Die Vogelwelt präsentiert sich in den buntesten Farben. Generell benötigen alle Vögel Insekten und Würmer, denn die Nestlinge bekommen tierische Kost, um zu kräftigen Vögeln heranzuwachsen. Gegen Schädlinge wie Apfelwickler und Kirschfruchtfliege ist ein Vogelnistkasten in der Nähe des Obstbaumes ein wirkungsvoller Pflanzenschutz.

Fledermäuse
Mit ihren spitzen kleinen Zähnchen vertilgen Fledermäuse pro Nacht Insektenmengen, die ihrem eigenen Gesamtgewicht entsprechen. Tagsüber verweilen sie gerne in Spalten, Ritzen und Verschalungen. Durch chemischen Pflanzenschutz, aber auch durch den Rückgang ihrer Lebensräume sind die meisten Fledermaus-Arten gefährdet.

Schmetterlinge
Schmetterlinge sind bedrohte Schönheiten. Von den 200 Tagfaltern bei uns stehen über die Hälfte auf der Roten Liste! Schmetterlinge überwintern als Ei, Raupe, Puppe oder als Falter in höheren Grasbüscheln, Laubgehölzen oder Falllaub. Ein Schmetterlingskasten bietet einen sicheren Schlafplatz und einen Unterschlupf bei Wind und Regen und kann  überwinternden Faltern das Überleben sichern. 

Hummeln
Hummeln können täglich mehrere tausend Blüten besuchen, und das selbst bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Sie sichern die Bestäubung von Obstbäumen, Beerensträuchern und verschiedenen Gemüsepflanzen und somit eine reiche Ernte. Anders als Wildbienen sind Hummeln soziale Insekten, deren Staaten aber nur einen Sommer lang Bestand haben. Verkehrt herum eingegrabene und locker mit Moos oder Heu gefüllte Blumentöpfe können eine willkommene Nistmöglichkeit für Erdhummeln darstellen.

Spinnen
Eigentlich sind die Spinnen in der Schweiz nützliche Helfer in der Natur, wäre da nicht ihr schlechtes Image. Fangen sie doch grosse Mengen anderer, uns häufig lästig werdender Insekten. Um sie im Lebensturm zu fördern reicht es daher aus, die Netze heil zu lassen und ihre Gelege (Kokons) zu schonen.

Eidechse
Die Trockensteinmauer lockt diese interessanten Jäger in den Lebensturm. Die Eidechse liebt sonnige, warme und bewuchsfreie Bereiche. Leider sind Eidechsen selten geworden, dazu trägt auch der Einsatz von Pestiziden bei.

Igel
Der Igel ist ein gern gesehener Gast. Für die Aufzucht der Jungen sind geschützte und ungestörte Bereiche erforderlich. Igel gehen je nach Witterung ab Mitte Oktober in den Winterschlaf. Ab diesem Zeitpunkt sollten die Igelbehausungen bereitstehen. Auf dem Speiseplan stehen Raupen, verschiedenste Insekten, Schnecken und Würmer, je nach Angebot auch Früchte und Beeren.