1. Etage

Trockensteinmauer/Steinhaufen
Natursteinmauern werden ohne Mörtel verlegt und sind deswegen für die heimische Tierwelt besonders interessant. In den Ritzen und Fugen finden Insekten ihr Quartier. Reptilien wie Eidechsen und Schlangen verstecken sich hier; sie genießen auch den Sonnenplatz auf den warmen Steinen. Nischenbrüter nützen die Hohlräume als Brutplatz. Die Vegetation auf einer Steinmauer zieht Insekten wie Wildbienen und Hummeln an, die unsere Kulturpflanzen bestäuben. Durch das Zusammenwerfen der Steine bei einem Steinhaufen entstehen mehr oder weniger grosse Hohlräume und Nischen, die vielen Tieren Schutz und Unterschlupf bieten.

Laub- und Asthaufen/Igelburg
Wird die unterste Etage des Lebensturms mit Laub, Ästen und Zweigen gefüllt so entsteht ein Anziehungspunkt für viele Tiere und ein wichtiges Element im Nützlingsparadies Lebensturm. So wird dieser Ort als Schlupfwinkel, Überwinterungsquartier, Brutzone, Versteckplatz oder Nahrungsquelle genutzt. Eine Igelburg ist so etwas wie ein Iglu aus Laub und Ästen. Man baut eine Kuppel mit einem Hohlraum und einem Zugang für den Igel. Im Lebensturm ist die Igelburg wind- und wettergeschützt. Dieser Bereich kann auch als Wohnraum für Erdkröten, Blindschleichen, Eidechsen, Spitzmäuse, Mauswiesel und Kleinvögel dienen.